Budget 2026: 1 Mio. Defizit, Stellenaufstockung – und kein Funken Sparwillen
Erste öffentliche Budgetlesung vom kommenden Dienstag, 23.9.25
Die Gemeinde Hofstetten-Flüh hielt die erste Budgetsitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab.
Für die erste öffentliche Lesung wird nun ein Budget mit einem Defizit von sage und schreibe 1’051’619 CHF vorgelegt – und das, obwohl die Steuern für das Jahr 2025 bereits um 3 Prozentpunkte erhöht wurden.
Doch das ist längst nicht alles:
Ein weiteres Traktandum der kommenden Gemeinderatssitzung vom 23.09.2025 betrifft den Stellenplan. Die teuerste Verwaltungsstelle, jene der Gemeindeleitung, soll um 10 % aufgestockt werden.
Zudem soll der im Dezember 2024 für ein Jahr temporär angestellte juristische Mitarbeiter (Pensum 40 %) sein Pensum für ein weiteres Jahr behalten.
Eine bevorstehende Pensionierung im Technischen Dienst wird nicht zum Anlass genommen, die Stellenprozente zu überdenken – stattdessen soll die Stelle eins zu eins mit 100 % ersetzt werden.
Auch das Budget selbst wirft einige Fragen auf:
Ein sehr kostspieliges IT-Konzept, hohe Ausgaben für externe und juristische Berater, und steigende Beiträge an Vereine und Institutionen lassen jeden Sparwillen vermissen.
Die SVP Hofstetten-Flüh schätzt die Vereine und das Vereinsleben und möchte diese grundsätzlich auch unterstützen. Wir können aber nicht nachvollziehen, dass die Beträge erhöht werden.
Auf Grund der desolaten Finanzsituation müsste der Spardruck im Gemeinderat eigentlich sehr hoch sein. Die SVP geht daher davon aus, dass die gewählten Gemeinderäte ihre Wahlversprechen einhalten und das Budget an der kommenden Gemeinderatssitzung vom 23.09.2025 drastisch kürzen werden.
SVP Hofstetten-Flüh