Medienmitteilung – Regierungsratsbesuch: Hofstetten-Flüh ohne Gemeindepräsidentin vertreten
Beim offiziellen Besuch des Solothurner Regierungsrates in der Region Leimental vom Donnerstag, 25. Juni 2026, waren sämtliche Gemeindepräsidien beziehungsweise deren Stellvertretungen persönlich anwesend. Einzig die Gemeinde Hofstetten-Flüh wurde nicht durch ihre Gemeindepräsidentin oder ein Mitglied des Gemeinderates vertreten.
Anstelle einer politischen Vertretung nahm die Gemeindeschreiberin am Anlass teil – sie nimmt zwar eine zentrale Funktion in der Gemeindeverwaltung wahr, vertritt die Gemeinde jedoch nicht in politischer Funktion. Die Gemeindepräsidentin befand sich erneut in den Ferien.
Gerade der Besuch des gesamten Regierungsrates ist ein bedeutender Anlass. Er dient dem direkten Austausch zwischen Kantonsregierung und Gemeindebehörden, der Pflege der Zusammenarbeit sowie der Vertretung der Interessen der Gemeinden. Umso unverständlicher ist es, dass Hofstetten-Flüh als einzige Gemeinde auf eine politische Vertretung verzichtete.
Für die Bevölkerung stellt sich die berechtigte Frage, welche Priorität die Gemeindepräsidentin der Wahrnehmung ihrer repräsentativen und politischen Aufgaben beimisst. Ebenso stellt sich die Frage, in welchem Umfang Ferien während der Amtsausübung bezogen werden können und wie sichergestellt wird, dass die Gemeinde an wichtigen offiziellen Anlässen angemessen vertreten ist.
Eine Gemeindepräsidentin trägt nicht nur Verantwortung innerhalb der Gemeinde, sondern vertritt diese auch nach aussen. Bei einem offiziellen Besuch des gesamten Regierungsrates darf die Bevölkerung erwarten, dass die politische Führung persönlich Präsenz zeigt oder zumindest durch ein anderes Mitglied des Gemeinderates vertreten wird. Dass dies in Hofstetten-Flüh als einzige Gemeinde nicht der Fall war, wirft Fragen auf und hinterlässt einen wenig überzeugenden Eindruck gegenüber dem Kanton.
SVP Hofstetten-Flüh
SVP Hofstetten-Flüh