Medienmitteilung zur Gemeinderatssitzung vom 13.01.2026
Die SVP Hofstetten-Flüh begrüsst die öffentliche Behandlung und Herausgabe des offenen Briefs der Mitarbeitenden und steht klar für Transparenz. Befremdlich ist, dass die FDP-Gemeindepräsidentin den Antrag nutzt, um gescheiterte Versuche zur Ruhigstellung kritischer Stimmen erneut aufzuwärmen. Nach dem Leserbrief der Gemeinderäte im März 2025 werden nun offenbar auch die Mitarbeitenden einbezogen – dies wirkt wie eine orchestrierte Kampagne gegen Kritiker.
Am Dienstag, 13. Januar 2026, entscheidet der Gemeinderat Hofstetten-Flüh über die Veröffentlichung eines offenen Briefs der Mitarbeitenden der Gemeinde Hofstetten-Flüh sowie weiterer Dokumente in diesem Zusammenhang. Die SVP Hofstetten-Flüh begrüsst ausdrücklich, dass dieses Geschäft öffentlich behandelt wird, und unterstützt den Antrag, den Gesuchstellern und damit der Öffentlichkeit Zugang zu den entsprechenden Unterlagen zu gewähren. Für die SVP ist klar: Nur volle Transparenz schafft Vertrauen und bringt die Gemeinde vorwärts.
Befremdlich sind für die SVP jedoch die Ausführungen der FDP-Gemeindepräsidentin und des FDP-Statthalter im vorliegenden Antrag. Nach Gesprächen mit den Gesuchstellern zeigt sich, dass lediglich drei Dokumente und ein Protokoll verlangt werden. Dieses Anliegen hätte in einem sachlich knappen Antrag behandelt werden können. Stattdessen nutzt die Gemeindepräsidentin den Antrag, um frühere Vorgänge erneut darzustellen und die bisherigen – anscheinend erfolglosen – Versuche, kritische und interessierte Steuerzahler sowie die SVP-Gemeinderätin ruhigzustellen, nochmals anzuführen und aufzuwärmen. Der Antrag gibt zudem heftige Vorwürfe gegen unsere Gemeinderätin, unter anderem den Vorwurf von Verunglimpfungen, Erniedrigungen und Beleidigungen, wieder.
Besonders irritierend ist, dass dabei erneut auf den gemeinsamen Leserbrief vom 6. März 2025, unterzeichnet von den Gemeinderäten der SP, Die Mitte und FDP, Bezug genommen wird. Dieser Leserbrief enthielt krasse Vorwürfe gegen eine nicht näher bezeichnete Personengruppe sowie gegen die SVP-Gemeinderätin, ohne konkrete Beispiele zu nennen. Damals versteckte sich die Gemeindepräsidentin vor dem Argument, dass es sich bei diesem Leserbrief um eine private und keine amtliche Handlung handelte. Nun führt sie aber genau diesen Leserbrief in einem amtlichen Antrag offensichtlich als damals ergangene amtliche Handlung an. Zudem nennt sie dieses Vorgehen im konkreten Kontext mit dem offenen Brief der Mitarbeitenden, um dessen Veröffentlichung es vorliegend geht.
Da fällt es doch sehr schwer, sich dem Eindruck zu verwehren, es handelt sich nicht gesamthaft um eine gezielte und orchestrierte Kampagne, die mit dem Leserbrief ihr Ziel verfehlte und deshalb nun auch noch die Mitarbeitenden direkt involviert wurden. Ob ihnen damit tatsächlich geholfen ist, wird sich erst zeigen, sobald alle Unterlagen öffentlich vorliegen. Aus dem Umfeld von Mitarbeitenden lässt sich denn angeblich schon etwas anderes entnehmen. Die SVP Hofstetten-Flüh wird dies aus Verständnis und Rücksicht hier nicht eingehend thematisieren.
Die SVP Hofstetten-Flüh wird die Unterlagen nach Erhalt sorgfältig prüfen. Sollten sich die erhobenen Vorwürfe als unbegründet erweisen, wird sich die SVP entschieden gegen diese mutmassliche Kampagne zur Wehr setzen.
SVP Hofstetten-Flüh